OFFENE ERZÄHLBÜHNE LEIPZIG // ZU GAST: ALEXANDRA KAMPMEIR UND MARTINA MORASSO

Bei der Offenen Erzählbühne Leipzig 2026 möchten wir die traditionelle Erzählkunst in einen kreativen Dialog mit anderen performativen Künsten bringen. Unter dem Motto „CrossStories – Wenn Geschichten neue Formen finden“ erkunden wir die Möglichkeit, Geschichten auf ungewohnte, experimentelle Weise auf die Bühne zu bringen: Was entsteht, wenn die Kunst des mündlichen Erzählens die Spontaneität und Präzision der Clownerie trifft? Welche neuen Ausdrucksformen zeigen sich, wenn Rhythmus und Sprache ineinandergreifen? Wie verändert sich das Erzählen, wenn Malerei oder Tanz in einen Dialog mit dem erzählenden Körper tritt? Das Ergebnis ist ein sinnliches Crossover: eine Bühne, auf der jedes Wort, jede Bewegung und jeder Klang die Grenzen des Bekannten überschreitet – und das Publikum zu einer intensiven, unmittelbaren Erfahrung einlädt.

Und so funktioniert‘s: Im ersten Teil des Abends lassen wir uns von professionellen Erzähler:innen in andere Welten entführen. Im zweiten Teil ist die Bühne für dich und deine Geschichten offen – Märchen, Mythen, Erlebtes und Erfundenes. Alle sind willkommen, zuzuhören und selbst zu erzählen.
___________________________________

Im September freuen wir uns auf Alexandra Kampmeier und Martina Morasso mit ihrem Programm “Tausend. Tode.Tanzen.

„Man muss das Leben tanzen“, hat Nietzsche gesagt. Andere betanzen seit Urzeiten ihre Toten. Muss ich den Tod verneinen, wenn ich das Leben bejahe? Ja. Nein. Vielleicht?

An diesem Abend begegnen sich Wort und Bewegung. Die Erzählerin Alexandra Kampmeier und die Tänzerin Martina Morasso erzählen über die Lust aufs Leben und die Leichtigkeit des Todes. Über Abschiede, Verwandlungen und das, was bleibt, wenn wir uns bewegen. Geschichten, die erzählt werden, Körper, die fragen und antworten.

Ein sinnlicher Dialog von Erzählen und Tanz – zwischen Lachen und Loslassen, Erdenschwere und Leichtigkeit.

____________________________________

Alexandra Kampmeier, beherrscht das jahrhundertealte Handwerk der Kunst des mündlichen Überlieferns: sie erzählt frei, ohne Buch, mit minimalem Bühnenbild, zieht ihr Publikum nur durch Stimme, Mimik und Gestik in den Sog der direkt vermittelten Geschichte. Als Erzählkünstlerin versteht sie es, auf geschickte Weise traditionelle Märchen mit überlieferten Geschichten und eigenen Erfahrungen zu verknüpfen und so die Fantasie ihres Publikums anzuregen.

Martina Morasso arbeitet als freischaffende Choreographin, Performerin und Dance QiGong Instructor in Dresden (seit 2011 aktiv in TanzNetzDresden). Sie tanzt u.a. an der Oper Leipzig und mit der Tanzwerkstatt Cottbus G. Grunske. Sie absolvierte ihr Studium zur Theaterwissenschaft an der Universität Genua, zur Choreographin an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, zur Bühnentänzerin an der Ballettakademie Köln. 1994-2012 tanzte sie auf unterschiedlichen deutschen Bühnen, u.a. an der Komischen Oper Berlin.
Seit 2017 ist sie Referentin zum Thema „kognitive Choreografie“ u.a. am Kongress „Movement and Cognition“, Universität Oxford (2017), „TaMed“-Kongress Frankfurt (2018) und „Senseation“ Symposium, HdK-Hochschule der Künste Zürich (2019).

 

Tickets: Zahl was du kannst!
Kartenreservierungen: Telefon 0341 90960037, ticket@budde-haus.de

Bitte beachten: Keine Kartenzahlung möglich.

Die Veranstaltung findet im Saal des Budde-Hauses (Erdgeschoss) statt.
Hinweis zur Barrierefreiheit: Das Außengelände des Budde-Hauses sowie das Erdgeschoss des Gartenhauses sind barrierefrei zugänglich. Der Zugang zum Veranstaltungshaus ist mit Unterstützung möglich. Bitte informiert euch dafür unter Telefon 0341 90960037.
Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Kulturamt der Stadt Leipzig.
  • 00

    Tage

  • 00

    Stunden

  • 00

    Minuten

  • 00

    Sekunden

Datum

Sep. 09 2026

Uhrzeit

19:00 - 21:30

Labels

Leipzig

Veranstaltungsort

Budde Haus Leipzig
Budde Haus, Lützowstraße 19, 04157 Leipzig
Kategorie

Neueste Kommentare